Empathy Maps

Empathy Maps als ergänzender Ansatz zum Persona-Steckbrief

Empathy Maps

Als Alternativ-Methodik zum Persona-Konzept, möchte ich die „Empathy Maps“ vorstellen.

Diese fokussieren, wie es der Name schon sagt, stärker auf die Gefühlslage der User. Empathy Maps helfen dabei, in der Persona-Charakterisierung einen Schritt weiter zu gehen und die Bedürfnisse der User tiefer zu verstehen statt nur zu beschreiben. Dies indem die Sinneswahrnehmungen aufgenommen werden.

Klassische Empathy Maps bestehen aus 6 Feldern mit Fragen und Antworten an die User. 4 Felder beziehen sich auf die Sinneswahrnehmungen und 2 Felder auf die Einflussfaktoren „Frust“ und „Lust“ (pain & gain).

Klassischer Empathy Map

  1. Was sieht der User?
  2. Was hört der User?
  3. Was denkt und fühlt der User?
  4. Was sagt und tut der User?
  5. Frust
  6. Lust
tuzzit.com-empathy_mapBild: tuzzit.com/empathy_map

Die Fragestellungen können je nach Fall und Designfokus unterschiedlich angepasst werden.

So hat Paul Boag seine Empathy Map auf seine Erfahrung hin speziell auf UX-Fälle angepasst und in der Literatur der Interaction Design Foundation sind ebenfalls leicht andere Fragestellungen zu finden.

Paul Boags Empathy Map:

  1. Welche Schritte versucht der User durchzuführen?
  2. Was fühlt der User, was ist ihm wichtig?
  3. Welche Menschen, Dinge oder Orte beeinflussen den User?
  4. Welche Frustsituationen erlebt der User?
  5. Welche Ziele verfolgt der User?

boagworld.com-Empathy Map Revised

Bild: boagworld.com/adapting-empathy-maps-for-ux-design

Empathy Mapy wie von der Interaction Design Foundation beschrieben

  1. Was hat der User gesagt?
  2. Was hat der User getan?
  3. Was hat der User gedacht?
  4. Was hat der User gefühlt?
interaction-design.org-empathy-map-why-and-how-to-use-itBild: interaction-design.org//empathy-map-why-and-how-to-use-it

Idealerweise geht man auch bei Empathy Maps, wie bei den Persona-Steckbriefen, anhand echter User Testings for und formuliert aus den Ergebnissen die Nutzerbedürfnisse. Empathy maps sind eine grossartige Ergänzung zum Persona-Konzept. Zentral ist bei beiden Ansätzen, dass man den Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.


Bilder:
tuzzit.com/empathy_map
boagworld.com/adapting-empathy-maps-for-ux-design
interaction-design.org//empathy-map-why-and-how-to-use-it
Quellen und weiterführende Links:
pinuts.de – empathy-map
boagworld.com – adapting-empathy-maps-for-ux-design
konzeptwerkstatt.ch – empathy-map
interaction-design.org – empathy-map-why-and-how-to-use-it

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