UCD Teil II – Der Prozess ist nicht immer gleich

Der UCD Prozess ist nicht immer gleich definiert. Unterschiedliche Quellen, stellen ihre Prozesse individuell dar. Ein Versuch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von UCD-Prozess-Designs zu erkennen.

Ich habe 9 Grafiken verglichen und 9 UCD-Prozessvorgehen gefunden. Die Reihenfolge ist nicht als linear, sondern karussell-förmig vorzustellen. Es finden immer Interaktionen zwischen den einzelnen Prozesschritten statt:

  1. Analyse / Anfoderungen / Design / Evaluation / Implementation
  2. Analysis / Design / Evaluation / Implementation
  3. Plan / Design / Prototype / Review
  4. Plan / Research / Design / Adapt / Measure
  5. Discovery / Concepting / Prototyping and User Testing
  6. Anforderungen / Konzept / Design und Prototyping / Evaluation / Fertigstellung
  7. Research / Concept / Design / Develop / Release
  8. Research / Concept / Design / Build
  9. Observe / Ideate / Design / Build / Evaluate

Gemeinsamkeiten:

  • Es geht meistens um Software beziehungsweise User Interfaces. Das wäre dann ein Unterschied zum Design Thinking das sich auf eine allgemeinere Produktentwicklung bezieht.
  • In irgend einer Weise werden immer wieder in einem Kreisdurchlauf Prozesse wiederholt durchlaufen bis das Produkt marktreif ist. Man ist während im Prozessdurchlauf in ständigem Austausch mit Entwicklung, Design, Business und User und die Prozesse wiederholen sich.
  • Der Nutzer ist zentraler Refenrenzpunkt um den sich alles dreht
  • Die Begriffe Research/Analyse, Konzept, Design / Prototype / Evaluate / Release kommen, zwar in unterschiedlichen Kombinationen aber dafür immer wieder vor

Unterschiede:

  • Die Anzahl der Schritte: Es müssen nicht 5 Schritte sein. In den Beispielen hat es Abläufe mit 3, 4 oder 5 Schritten. Das 3-Schritte Beispiel fährt mit den Sub-Prozessen sogar mit 12 definierten Schritte auf.
  • Die Nomenklatur der Schritte: Jeder nennt es halt etwas anders
  • Die Reihenfolge der Schritte: Kann variieren
  • Das Prozessende: manche beenden mit der Implementation des Produktes auch den UCD-Prozess, andere führen auch nach der Markteinführung noch Testings und Anpassungen durch

 

Als Idee zum mitnehmen bleibt:

  • UCD ist ein UX-Designprozess für User Interfaces (Software) der unterschiedlich durchgeführt werden kann. Zentral dabei ist jedoch die Ausrichtung an den Nutzerbedürfnissen und das Iterative, vielleicht schon agile Vorgehen mit sich wiederholenden Prozesschritten.

Quellen:
http://blog.cambridgeconsultants.com/wireless-product-development/untangling-ux-part-1-design-thinking-vs-ucd/

 

2 Gedanken zu “UCD Teil II – Der Prozess ist nicht immer gleich

  1. Pingback: UCD Alternativen – Teil I: Self-Centered oder Self-Focused Design | Paul into UX

  2. Pingback: Informations-Architektur am Beispiel einer Webseite mit viel Bürokratie | Paul into UX

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