UI Design: Fitts Law

Paul Fitt stellte bereits in dern 50er Jahren einen Zusammenhang auf zwischen der Distanz zu einem Objekt, dessen Grösse und der Zeit, die benötigt wird, dieses Objekt zu „treffen“.

Ins digitale Zeitalter übersetzt heisst das: je kürzer die Distanz zu einem klickbaren Objekt (Button) und je grösser dieses Objekt (Button ) ist, desto schneller klickt man das richtige an.

Was nah ist, ist schnell erreichbar, was gross ist, ist einfach zu treffen.

Genauer, nämlich in Zahlen, drückt diesen Zusammenhang Fitts Formel aus:

T = a+b  Log2 (2* D/W)

Wichtig sind dabei die Zeit T, die Distanz D und die Weite (Breite/Grösse) W des Objekts. Der Rest kann für ein Verständnis des Zusammenhangs beiseite gelassen werden

Das analoge Beispiel des Dartspiels macht es klar:

  • Du triffst beim Dartspiel wenn du ganz nahe vor der Scheibe stehst und das Bulls Eye riesig ist.

Beachtet man diese Regel im Webdesign und positioniert wichtige Buttons auch dementsprechend (nahe am Mousezeiger und einfach zu treffen), kann man damit bereits eine gute User Experience in das Interface Design einbinden.

Eine sehr gute Positionierung eines Buttons wären demnach die Ecken eines Computer-Bildschirms, denn die trifft man mit der Mouse ohne zu zielen. Die Grösse einer Ecke ist virtuell unendlich. Auf einem Touchscreen ist das nicht mehr der Fall.

Sehr witzig gelöst hat das Giphy. Zieht man ein File in die Applikation, wird das komplette Browserfenster zum Drop-File-Bereich.

 

 

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